Wiener Musik-Startup sofasession sichert sich Investment für Wachstum

Das Startup sofasession sicherte sich im Herbst 2014 eine sechsstellige Kapitalspritze. Damit will das Unternehmen seinen Onlinedienst für Musiker weiterentwickeln und in der DACH Region wachsen. [...]

Das Team von sofasession (c) sofasession
Das Team von sofasession

Das Wiener Internetunternehmen sofasession ermöglicht es Hobbymusikern andere Musiker zu finden und mit ihnen über das Internet in Echtzeit zu musizieren. Damit können Proben und Musikjams im Internet abgehalten werden und Musiker sind damit nicht an Ort oder Zeit für das Musizieren gebunden. Die Verwendung des Dienstes ist gratis und bedarf nur einer Registrierung auf http://www.sofasession.com.

Jetzt hat das Startup die erfolgreiche Sicherung eines Investments bekanntgegeben. „Wir stehen seit Anfang Juli in Verhandlungen mit einem Business Angel aus Wien und konnten ihn für unseren auf Musiker ausgerichteten Onlineservice begeistern“, berichtet Helmut Herglotz, CEO von sofasession. Das Unternehmen sichert sich damit ein sechsstelliges Investment für das zukünftige Wachstum.

Die Austria Wirtschaftsservice (AWS) unterstützt das Jungunternehmen im Rahmen des PreSeed Programms bei der Entwicklung. Außerdem wurde das Startup im Juni 2014 in das akademische Inkubationsprogramm INiTS aufgenommen, wo es unter die Top 5-Startups der Runde gekommen ist.

Mit dem Investment möchte man den Onlinedienst ausbauen und den Markteintritt in ausgewählten europäischen Ländern finanzieren. „Nach unserem Launch Anfang Juni 2014 haben wir uns sehr intensiv mit den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden auseinander gesetzt, Interviews und Tests durchgeführt. Unser Ziel ist es, die perfekte Lösung für Musiker zum Musizieren über das Internet zu schaffen. Wir wollen einen Teil des Geldes dafür verwenden, genau diese Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen.“

Ein weiterer Teil der Mittel fließt in den Marktaufbau. „Wir schätzen, dass es in Europa alleine rund 100 Millionen Personen gibt, die ein Musikinstrument spielen. Diese Musiker wollen wir mit Vertriebs- und Marketingaktivitäten für unseren Dienst gewinnen“, so Herglotz. (pi)


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