World Backup Day: Heute schon ein Backup gemacht?

Der 31. März ist "World Backup Day". Dieser Tag soll daran erinnern, regelmäßig seine wichtigen Daten zu sichern. Denn: Ein Backup macht glücklich – wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass man's hat, wenn man's braucht. [...]

World Backup Day (c) Amir Kaljikovic Photography - Fotolia.com
Sind die Daten erst weg

Der 31.März ist auch bekannt als der „World Backup Day“. Der Sinn des von einigen Reddit-Nutzern ins Leben gerufenen „Feiertages“ ist es, die wichtige Rolle von persönlichen Daten hervorzuheben und über verschiedene Arten des Backups aufzuklären.

Nach Angaben der offiziellen Websitehttp://www.worldbackupday.com/de/ - external-link>worldbackupday.com, geben jährlich ca. 60.000.000 Computer den Geist auf und müssen ersetzt werden. Zeitgleich werden mehr als 200.000 Mobiltelefone gestohlen oder gehen verloren. Diese Art von Datenverlust ist besonders für private Nutzer sehr schmerzhaft. Doch auch aus geschäftlicher Sicht sind Datenverluste nicht zu unterschätzen. Laut EMChttp://www.computerwelt.at/news/technologie-strategie/security/detail/artikel/107270-datenverluste-kosten-jaehrlich-136-billionen-euro/ - external-link>kosten Datenverluste jährlich ca. 1,36 Billionen Dollar. Zum Vergleich: Laut dem deutschen Bundesamt für Finanzen, waren 2015 für den deutschen Bundeshaushalt Ausgaben von 307 Milliarden Euro geplant. Die weltweit durch Datenverluste entstandenen Kosten sind somit schätzungsweise mehr als vier Mal so hoch wie die Ausgaben des deutschen Staates, rechnet beispielsweise das ISO-zertifizierte Datenrettungsunternehmen Stellar Datenrettunghttp://www.stellardatenrettung.de/datenverlust-world-backup-day.htm - external-link>in einer Aussendung vor.

„Aus Sicht der Endanwender wird IT heute als ein Service betrachtet, der wie Wasser oder Strom zu jederzeit verfügbar sein muss – an jedem Standort und auf jedem Endgerät. Kunden wie Angestellten wird dies erst richtig bewusst, wenn ihre Anwendungen und Daten plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen“, mahnt auch Michael Hon-Mong, Geschäftsführer beim Backup-Spezialisten Unitrends. „Der World Backup Day ist eine gute Gelegenheit, das Thema Backup und Datensicherung wieder mehr in den strategischen Fokus zu rücken.“

Auch andere Datenrettungs- und Backup-Spezialisten haben das besondere Datum zum Anlass genommen, um auf dieses wichtige Thema hinzuweisen. Der Hamburger Hersteller von Backup und Restore Software NovaStor stellt den Tag sogar unter das drastische Motto: „Die Apokalypse in der IT verhindern“ – und hat dazu auch ein passendes Video produziert. Außerdem rät Andreas Mohr, NovaStor Support Ingenieur aus Hamburg: „Ein Standard-Datensicherungskonzept besteht meistens aus: Standard Image Sicherung (1x im Monat), um ein gesamtes System im Notfall auch auf abweichender Hardware wiederherzustellen. Dazu kombiniert man ein wöchentliches Datei-basiertes Voll-Backup mit täglichen differentiellen oder inkrementellen Backups, so dass die Daten immer auf dem aktuellsten Stand für den Restore sind.“

BACKUP-UMFRAGE

Die Datenretter vonhttp://www.krollontrack.de/ - external-link>Kroll Ontrack haben den Anlass für eine Umfrage unter ihren Kunden genutzt – Personen, die bereits wertvolle Daten verloren haben. Die meisten von ihnen haben aus ihren Fehlern gelernt und führen Datensicherungen durch. Bei denjenigen, die dies bis jetzt noch nicht getan haben, wird eine Datensicherung in der Cloud zunehmend beliebter. Ein weiteres Resultat dieser Umfrage ist, dass herkömmliche externe Festplatten immer noch die verbreitetste Methode der Datensicherung sind (51 Prozent; im Vergleich zu 2015 sind das 17 Prozentpunkte weniger) und 23 Prozent eine Datensicherung in der Cloud in Betracht ziehen (fünf Prozent mehr im Vergleich zu letztem Jahr).

Unter den 528 Befragten in Nordamerika, Europa und Asien, nannte die Hälfte (54 Prozent) von denen die über keine Backup-Lösung verfügten, den Zeitaufwand für die Recherche und Verwaltung als hauptsächlichen Grund dafür, dass sie keine Datensicherung durchführen. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2015 um vier Prozent höher. Im Gegensatz dazu gaben 2016 sieben Prozent weniger (24 Prozent) die Ausgaben für eine Backup-Lösung als Grund an. Weitere Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl derjenigen, die tägliche Backups durchführen, um sechs Prozent gestiegen ist (48 Prozent).

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