ZTE und Mojo machen das Auto IoT-tauglich

Das chinesische Telekommunikationsunternehmen ZTE und das kanadische Unternehmen Mojio, Anbieter einer offenen Plattform für vernetzte Fahrzeuge, kündigten mit T-Mobiles SyncUP DRIVE ihre erste gemeinsame Lösung an. [...]

Das Conected Car aus der Sicht von Mojio. (c) Mojio
Das Conected Car aus der Sicht von Mojio.

Die ab 18. November vorerst nur in den USA von T-Mobile erhältliche Lösung T-Mobile SyncUP DRIVE kombiniert ZTEs Internet-of-Things-Gerät (IoT), das von der auf M2M/IoT spezialisierten ZTE-Tochter ZTEWelink entwickelt wurde, mit Mojios Cloud-Plattform und deren mobilen App Motion – vernetzt wird die Lösung durch T-Mobiles 4G LTE-Netz.
T-Mobile SyncUP DRIVE ist eine erschwingliche, einfach zu installierendende Lösung für das vernetzte Auto. „In den nächsten fünf Jahren wird sich die globale Wirtschaft weiter transformieren und die Vernetzung zunehmend fortsetzen“, sagte Lixin Cheng, Senior Vice President bei ZTE. Mit der eigenen M-ICT 2.0-Strategie als Basis wolle man die Führungsrolle in dieser Transformation übernehmen und demonstriere die Lösung T-Mobile SyncUP DRIVE in Zusammenarbeit mit Mojio und T-Mobile.
T-Mobile SyncUP DRIVE funktioniert mit den meisten Fahrzeugen ab Baujahr 1996. Sie wird einfach in den OBD-II-Port des Fahrzeugs gesteckt, wodurch nicht nur der 4G LTE Wi-Fi-Zugriff für die Mitfahrer aktiviert wird, sondern auch erweiterte Funktionen geboten werden, beispielsweise virtuelle Zäune, um z.B. zu wissen, wann die Familie an den üblichen Orten ankommt bzw. wegfährt; Fahrzeug-Benachrichtigungen in Echtzeit, um die Sicherheit von Familie oder Freunden zu bewahren; sowie Fahrzeug-Störungswarnungen, um das Auto sicher zu machen, selbst wenn man nicht anwesend ist.
Die neue Mojio-App namens Motion bietet SyncUP-DRIVE-Nutzern eine erweiterte Konnektivität und weitere Funktionalität.
„In der Motion-App sind Jahre der Forschung über eine intuitive Nutzerschnittstelle vereint, damit eine neue Art der Sicherheit im Fahrzeug ermöglicht wird“, versichert Kenny Hawk, CEO von Mojio. „Das Ziel dieser IoT-Kooperation ist die Verbesserung der Verbindung, die wir mit unseren Autos haben, indem wir für die Autos, die wir bereits jetzt fahren, erweiterte Funktionen im Hinblick auf Sicherheit, Schutz und Konnektivität zur Verfügung stellen.“
Von Fahrzeugdiagnostik über Analyse des Fahrverhaltens bis zur Vernetzung mit Apps und Diensten
Mit dieser Lösung stehen den Nutzern künftig Fahrzeugdiagnostik und -warnungen über mögliche Probleme und Fehlfunktionen in Echtzeit zur Verfügung. Langfristiger Fahrzeugservice, Garantie- und Wartungsinformationen auf Basis der Marke, des Modells und des Baujahres des Autos können mit einem Fingertippen aufgerufen werden. 
Der Zugriff auf Fahrzeugdaten bietet zudem einen profunden Einblick in das Fahrverhalten im großen oder kleinen Maßstab. Die Daten legen offen, wann und wo zu schnelles Fahren, Vollbremsungen und rasche Beschleunigungen passieren, sowie die Wirkung dieses Fahrverhaltens auf den Kraftstoffverbrauch. 
Mojios Plattform ist mit verschiedenen IoT-Lösungen integriert, einschließlich IFTTT und Amazon Alexa. Hier soll eine Vernetzung der Daten des Fahrzeugs mit anderen digitalen Apps und Diensten die Bewältigung des Alltag vereinfachen.

Werbung

Mehr Artikel

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.