Gastkommentar: Cache und die Rechte der Urheber

Viele Schlagzeilen über das Urteil des EuGH vom 5. Juni 2014 verkünden, dass das Betrachten von Websites keine Urheberrechte verletze. Ein näherer Blick auf die Entscheidung lohnt aber. [...]

Andreas Schütz ist Partner bei TaylorWessing e|n|w|c Rechtsanwälte Wien. (c) TaylorWessing e|n|w|c Rechtsanwälte Wien
Andreas Schütz ist Partner bei TaylorWessing e|n|w|c Rechtsanwälte Wien.

Zusammengefasst urteilte der EuGH, dass die beim Betrachten einer Internetseite erstellten Kopien auf dem Bildschirm und im Festplatten-Cache ohne Zustimmung der Urheberrechtsinhaber erstellt werden könnten. Den rechtlichen Rahmen zu dieser Entscheidung bildet das ausschließliche Recht der Urheberrechtsinhaber, ihr Werk zu vervielfältigen. Geschützte Werke dürfen daher nur unter bestimmten Voraussetzungen ohne Zustimmung des jeweiligen Urhebers vervielfältigt werden. Zu diesen Voraussetzungen zählt, dass die Kopien nur vorläufigen Charakter haben dürfen, dass sie einen integralen und wesentlichen Teil des technischen Verfahrens bilden müssen, dass sie nur flüchtig bzw. begleitend sein dürfen...

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