Gastkommentar: Ja zur Kunst – Nein zum Nepp

Die Festplattenabgabe ist ein beträchtlicher Mehrkostenaufwand für den Konsumenten und massive finanzielle Belastung und Wettbewerbsnachteil für den österreichischen Händler. Wir setzen uns als Gremium Handel mit Computern und Bürosystemen vehement gegen die Einführung einer derartigen Abgabe ein. [...]

(c) WKÖ
Helmut Krumböck

Nun wurde das Thema in die politische Diskussion eingebracht und ist damit erneut in allen Medien präsent: Die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Claudia Schmied, spricht sich für die Ausweitung der bestehenden Urheberrechtsabgabe auf unbespieltem Trägermaterial auf alle digitalen Speichermedien aus.

Die Einführung einer derartigen »Festplattenabgabe« würde eine Belastung der österreichischen Konsumenten, und in weiterer Folge auch der Betriebe und deren Mitarbeiter, in der Höhe von insgesamt 30 Mio. Euro pro Jahr bedeuten. Derzeit leistet jedoch die österreichische Wirtschaft, insbesondere der Groß- und Einzelhandel, bereits einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Künstle...

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