Gastkommentar: OSS in Unternehmen – Ist das erlaubt?

Um Open Source Software (OSS) ranken sich viele Mythen: Sie darf nicht verkauft werden, nicht kommerziell eingesetzt werden und überhaupt ist die Nutzung – außer im privaten Bereich – sehr problematisch. [...]

(c) Markus Dörfler

Eines vorweg: Wenig davon ist richtig, das meiste schlicht falsch. Bei jeder Software legt der Berechtigte (meist der Entwickler selbst) die Art und Weise der Nutzung und Verwertung der Software fest – er stellt die Software unter eine sogenannte Lizenz. Bei »richtiger« OSS erfüllt diese Lizenz alle Kriterien der Definition der Open-Source-Initiative. Darin ist unter anderem festgelegt, dass die Lizenz keine Nutzungseinschränkung enthalten darf. Damit darf etwa die kommerzielle Nutzung, also die Nutzung der Software im Rahmen eines Unternehmens, nicht ausgeschlossen werden, weshalb Unternehmer, sofern im Lizenzvertrag nicht ausgeschlossen, auch OSS im Rahmen ihres Betriebs nutzen und verwend...

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