Gastkommentar: Recht auf Vergessen

Dank einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) haben Betroffene nun das Recht, von Suchmaschinenbetreibern die Löschung von Links zu fordern, die persönliche Informationen enthalten – auch dann, wenn sie inhaltlich grundsätzlich richtig sind bzw. rechtmäßig veröffentlicht wurden. [...]

Lelio Colloredo-Mannsfeld (c) CMS
Lelio Colloredo-Mannsfeld

Entscheidend für einen Anspruch ist, dass die durch die Suche generierten Ergebnisse ein Bild zu einer Person entstehen lassen, das deren Persönlichkeitsrechte verletzt. Dabei muss eine Interessensabwägung stattfinden, bei der das Recht auf Schutz der Privatsphäre dem Informationsinteresse der Allgemeinheit gegenübergestellt wird.Um eine Löschung durchzusetzen, kann sich der Betroffene direkt an die österreichische Niederlassung des Suchmaschinenbetreibers wenden. Von Google und Bing werden auf der jeweiligen Website mittlerweile auch Onlineformulare zur Verfügung gestellt. Das Löschungsbegehren sollte unter Anführung der unerwünschten Links begründet werden. Kommt der Suchmaschinenbetreiber...

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