Gastkommentar: Wer will seines Umsatzes Feind sein?

Es ist nicht der Kunde, sondern meist der Onlineshop-Betreiber selbst, der seines Umsatzes Feind ist. Denn wenn nur etwa 33 Prozent der Kunden, die bereits Ware in den Warenkorb gelegt haben, auch tatsächlich kaufen, dann ist der Onlineshop nicht optimal ausgerichtet. [...]

Christian Renk ist Country Manager von Klarna Austria. (c) Klarna Austria
Christian Renk ist Country Manager von Klarna Austria.

Die meisten potenziellen Käufer brechen den Kaufvorgang ab, da ihre bevorzugte Zahlungsart nicht angeboten wird. So verliert der Online-Shop rund zwei Drittel aller Kaufwilligen auf der Zielgraden des Kassabereichs. Anstatt diese hohe Abbruchrate zu analysieren, wird meist damit argumentiert, dass dies als Spezifikum des Internethandels eben so hinzunehmen sei. Nachweislich kann jedoch eine Umsatzsteigerung erzielt werden, sobald man die favorisierte Zahlungsart anbietet.Wer einen Online-Shop erfolgreich führen möchte, muss sich mit den Erwartungen seiner Kunden ernsthaft auseinandersetzen. Nur wer analysiert, was Kunden mit Kaufabsicht dazu veranlasst, den Einkaufsvorgang im Web abzubrechen...

Sie wollen alle Ausgaben online lesen? Werden Sie jetzt Abonnent der Computerwelt, oder registrieren Sie sich kostenlos für den Business Access.


Mehr Artikel