KI sagt Wechselwirkungen vorher

»Decagon« könnte medizinische Versorgung künftig sicherer machen, weil es dank dem Einsatz von künstlicher Intelligenz die Wechselwirkung von Medikamenten vorhersagen kann. Das ist ein Meilenstein für die Medizin und ein Segen für viele Patienten. [...]

Das zufällige Entdecken von schweren Nebenwirkungen an Patienten könnte schon bald ein Ende haben. (c) Fotolia

Forscher der Stanford University haben mit »Decagon« ein KI-System zur Vorhersage von Nebenwirkungen bei der gleichzeitigen Einnahme zweier Medikamente entwickelt. Denn für die meisten Kombinationen sind die potenziell gefährlichen Wechselwirkungen bislang schlichtweg unbekannt. Das System könnte also helfen, die Behandlung schwerer Krankheiten letztlich sicherer zu machen.

Immer mehr Menschen nehmen immer mehr Medikamente ein. Gerade ältere Patienten bekommen oft jeden Tag einen ganzen Pillen-Cocktail. Bei tausenden zugelassenen Medikamenten ist es aber praktisch unmöglich, die Wechselwirkungen jeder möglichen Kombination auszutesten. Besonders neue Kombinationen sind also riskant. »Wir ...

Sie wollen alle Ausgaben online lesen? Werden Sie jetzt Abonnent der Computerwelt, oder registrieren Sie sich kostenlos für den Business Access.


Mehr Artikel