Teure Frequenzen, erhitzte Gemüter

80 Cent haben die Mobilfunker pro Megahertz und Einwohner bezahlt, das ist mehr, als in anderen Ländern bezahlt wurde. Mobilfunkbetreiber und Branche kritisieren die Höhe der »Extra-Steuer«. [...]

Mobilfunkbetreiber und Branche kritisieren die Frequenzauktion. (c) rangizzz - Fotolia.com
Mobilfunkbetreiber und Branche kritisieren die Frequenzauktion.

Mehr als zwei Milliarden Euro haben die drei Netzbetreiber A1 (Telekom Austria), T-Mobile und Drei (Hutchison) bei der kürzlich über die Bühne gegangenen Frequenz-Auktion an den Bund gezahlt. Und alle drei Bieter äußern Unmut darüber, bei der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen zu viel bezahlt zu haben. Konkret bezahlt A1 1,03 Mrd. Euro, T-Mobile 654 Mio. Euro und Drei 330 Mio. Euro. "Es ist höher als das, was wir erwartet und auch intern geschätzt haben", kommentierte Telekom-Regulator Georg Serentschy die Ergebnisse. Die Auktion liege leicht unter der österreichischen UMTS-Auktion – "gemessen in Euro pro Einwohner und pro Megahertz, inflationsbereinigt", so Serentschy weiter. Auch im int...

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