Beziehungsstatus: kompliziert

Server, Netzwerk und Storage unterschiedlicher Hersteller erfordern in der Regel ihre eigene Management-Software und müssen akribisch aufeinander abgestimmt werden. “Converged Infrastructures” treten an, um die Ineffizienz dieser Silos zu beseitigen. [...]

©Hitachi Vantara

Wäre die Beziehung eines Unternehmens zu seiner IT-Infrastruktur eine Facebook-Freundschaft, hieße der Beziehungsstatus wohl „Es ist kompliziert”. Server, Netzwerk und Storage unterschiedlicher Hersteller erfordern in der Regel ihre eigene Management-Software und müssen akribisch aufeinander abgestimmt werden. “Converged Infrastructures” treten an, um die Ineffizienz dieser Silos zu beseitigen. Konvergente Lösungen kombinieren die einzelnen Komponenten im Rechenzentrum mit einem einheitlichen Systemmanagement. Dadurch erscheint die Gesamtlösung wie aus einem Guß, wird performanter, flexibler und besser skalierbar. Darüber hinaus sinken die Deployment-Zeiten für neue Systeme von mehreren Tagen oder gar Wochen auf weniger als eine Stunde.

Gemeinsam stark
Während einige (wenige) große Anbieter versuchen, Converged Infrastructures als komplette Bundles anzubieten, setzen andere auf Partnerschaften, bei denen führende Anbieter einzelner Komponenten ihre Lösungen gemeinsam anbieten. Cisco und Hitachi haben sich zusammengetan, um Kunden mit den „Adaptive Solutions for Converged Infrastructure” Storage von Hitachi optimal abgestimmt auf Netzwerk- und Server-Lösungen von Cisco anzubieten.

© Hitachi Vantara

Basis der Adaptive Solutions for Converged Infrastructure ist Hitachis Cisco Validated Designer, kurz CVD. Hochgradig skalierbare Hochleistungs-Storage-Systeme von Hitachi werden mit Hilfe von Cisco-Netzwerkswitchen über IP oder Fibre-Channel mit den Servern der UCS-Plattform von Cisco verbunden. Um diesen Stack effektiv kontrollieren zu können, werden zusätzliche Möglichkeiten des System-Managements benötigt. Diese bauen auf der VMware vCenter-Integration mit Cisco ACI-Plugins auf, wobei der Hitachi UCP Advisor als „Wrapper” die Bereitstellung der VMs, IP-Ports und Rechenressourcen ebenso steuert wie die Konfiguration des Storage Pools. Auf diese Weise wird das Konzept der Converged Infrastructure real.

Universell einsetzbar, grenzenlos skalierbar
Hitachi CVD lässt sich mit Cloud-Ressourcen quasi endlos skalieren. Kunden können sowohl eine sichere Private Cloud aufbauen als auch Public Clouds nutzen. VMware-Umgebungen können beispielsweise mit der VMware Cloud (VMC) auf AWS erweitert werden. Mit dem Hitachi Data Instance Director (HDID) kann die Objektspeicher-Plattform von Hitachi angebunden werden, die eine hundertprozentige Datenverfügbarkeit garantiert. Pentaho-Datenanalyse ermöglicht Unternehmen, wertvolle Informationen aus ihren Daten zu ziehen und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Und die IoT-Welt lässt sich mit Hitachis Lumada-Plattform auch integrieren. Lumada läuft auf Ciscos x86-Stack aus Netzwerk und Server mit Hitachi-Storage im Backend.

Wo kann das Ganze eingesetzt werden?
Wo kann das Ganze eingesetzt werden? Auf einem Universitäts-Campus können Daten von Cisco- oder Drittanbieter-Kameras genutzt werden, um Bewegungen zu erfassen und dadurch bessere Services zu entwickeln. Im Bergbau lassen sich Daten nutzen, um proaktiv Risiken zu erkennen und auf Flughäfen können stehen gelassene Gepäckstücke erkannt werden. Smart Cities können Sensoren einsetzen, die freie Parkplätze oder volle Mülltonnen melden. Dieser kleine Einblick zeigt, das Potential an möglichen Einsatzbereichen ist praktisch grenzenlos.

Mehr Informationen unter: http://bit.ly/HitachiCVD


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