Citrix Umfrage bestätigt: „Future Workplace“ in Österreich noch immer Wunschtraum

Citrix befragte österreichische Arbeitnehmer zu ihrem Arbeitsplatz. Die Ergebnisse überraschen. [...]

David Henshall, CEO von Citrix (c) Citrix
David Henshall, CEO von Citrix (c) Citrix

Der Arbeitsalltag der Österreicher verändert sich zusehends. Aktuell vergeht hierzulande kaum ein Tag, an dem nicht über Arbeitsmodelle, Zeitregelung oder den allgemeinen Kulturwandel von Beschäftigung diskutiert wird. Es ist ein rasanter Transformationsprozess, der sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer gleichermaßen begrifft.

Zweitgenannte hat Citrix im Rahmen einer Studie zu ihrem Arbeitsplatz befragt. Dabei standen Modernität, Ausstattung, Nutzerverhalten und Ansprüche an einen „Future Workplace“ im Fokus.

„Im Büro“ noch immer Standard

Die Ergebnisse überraschen und zeigen eine Diskrepanz. Zwischen dem, was schon möglich ist, und dem, was Unternehmen ihren Mitarbeitern ermöglichen. 95,6 % der befragten Arbeitnehmer, die einer Büroarbeit nachgehen, verrichten diese immer noch hauptsächlich im Büro. Nur rund ein Viertel nutzt die Möglichkeit des „Home-Office“, nur knapp 13 % arbeiten auch von anderem Ort aus oder von unterwegs (11 %). Dieses doch klare Resultat verwundert angesichts der Tatsache, dass heute eine Vielzahl an technischen Lösungen und moderne Infrastruktur zur Verfügung stehen, die ein vollwertiges mobiles Büro jederzeit und flexibel möglich machen.

Arbeitnehmer wären ready

An der Bereitschaft der Arbeitnehmer liegt es jedenfalls nicht. Denn obwohl die Bindung ans Büro nach wie vor groß ist, gibt rund ein Drittel der Befragten an, Arbeiten auch außerhalb des Büros zu erledigen. Zu den häufigsten Nennungen zählen das Schreiben von Emails (82,7 %), das Führen von Telefonaten (82,1 %) oder das Lesen von Emails (81,5 %) bzw. Dokumenten (72,2 %). Und die Anzahl der Personen wäre sicherlich höher, wenn nicht laut Umfrage knapp 38 % gar keine Zugriffsmöglichkeiten auf Arbeitsunterlagen außerhalb des Büros hätten. Nur rund 31 % können hingegen problemlos auch von zuhause, von unterwegs oder von externen Terminen auf ihre Unterlagen, Ordner, Emails etc. zugreifen.

„Hier klafft also eine ziemlich große Lücke“, beschreibt Wolfgang Mayer, Country Manager Citrix Österreich, die Umfrageergebnisse. „Denn Lösungen für flexibles Arbeiten gibt es für Unternehmen jeder Größe, und es funktioniert schnell und kostengünstig, seinem Team mehr Flexibilität zuzugestehen. Vor allem im Bereich Employer Branding und im Wettbewerb um die besten Köpfe sind Faktoren wie moderne Infrastruktur ‚Home-Office‘ oder flexibler Zugriff auf Arbeitsunterlagen oft ausschlaggebend!“

Future Workplace: Arbeitgeber sind gefordert

Fragt man nach dem „Future Workplace“ und den Aspekten, die sich Arbeitnehmer künftig an ihrem Arbeitsplatz wünschen würden, stehen die moderne technische Ausstattung mit neuesten Geräten mit knapp 70 % an der Spitze, knapp gefolgt von moderner Möblierung (66,5 %), besserer Vernetzung und Zugriff von allen Geräten und Orten aus (56 %) bzw. dem Wunsch nach flexibleren Arbeitszeitmodellen mit 52,2 %. Mehr Arbeiten vom „Home-Office“ aus wünschen sich 38,3 %.

Vergleichsweise bescheidene Wünsche, wenn man bedenkt, dass die „Digitale Transformation“ längst alle Lebensbereiche – ob im Beruf oder im Alltag – betrifft. Wolfgang Mayer: „Das, was sich die Österreicher vom zukünftigen modernen Arbeitsplatz wünschen, ist in vielen Ländern schon längst Realität. Einen ‚Future Workplace‘ anzubieten, ist nicht so schwer – man muss es nur wollen!“

Die für Österreich repräsentative Befragung wurde vom Institut Marketagent.com im August 2018 durchgeführt. Befragt wurden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihrer Arbeit (auch) im Büro nachgehen. Die Umfrage wurde von Citrix in Auftrag gegeben.

Wolfgang Mayer, Country Manager Citrix Austria

 

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