Cyberangriffe haben Verlust sensibler Informationen zur Folge

Cyberkriminelle haben es zunehmend auf Menschen anstatt auf IT-Infrastrukturen abgesehen. Um besser zu verstehen, wie Unternehmen in DACH mit diesen personenbezogenen Angriffen umgehen, hat Proofpoint im Sommer 2020 eine Umfrage in Auftrag gegeben. [...]

Von E-Mail-basierten Bedrohungen, wie Business Email Compromise (BEC) bis hin zu Phishing von Anmeldeinformationen, kompromittierten Cloud-Konten und Ransomware-Angriffen – Cyberkriminelle sind sich bewusst, dass Mitarbeiter leicht ausgetrickst werden können.

Fallen Mitarbeiter auf die Tricks der Betrüger herein, sind die Schäden oft noch sehr lange spürbar. 

Das World Economic Forum schätzt, dass zwischen 2019 und 2023 ein globaler Wert von 5,2 Billionen US-Dollar durch böswillige Akteure gefährdet sein wird. Von entgangenen Einnahmen und Reputationsschäden bis hin zu Ausfallzeiten, Anwaltskosten, Entschädigungs- und Sanierungsleistungen, können die finanziellen Auswirkungen solcher Angriffe schnell zu erheblichen Folgen führen.

E-Mail-Betrug über Business Email Compromise (BEC), bei dem ein Angreifer eine falsche Identität annimmt, um den E-Mail Adressaten zu täuschen, nimmt ebenfalls zu – und kann sich als kostspielig erweisen. Der jüngste FBI-Bericht schätzt die weltweiten Gesamtverluste infolge von BEC auf 1,7 Mrd. USD im Jahr 2019.

Eine im Sommer 2020 von Proofpoint in Auftrag gegebene Umfrage unter IT-Sicherheitsverantwortlichen in Österreich, der Schweiz und Deutschland ergab, dass 42 Prozent der Unternehmen im DACH-Raum den Verlust sensibler Informationen als häufigste Folge eines Cyberangriffs anführte. Etwa genauso viele verzeichneten Störungen in den Betriebsabläufen.

Doch auch neben diesen direkten Auswirkungen gibt es weitere Folgen, mit denen die betroffenen Organisationen langfristig zu kämpfen haben. So hatte ein Drittel der Unternehmen Reputationsverluste im Markt zu verzeichnen, und bei jedem vierten Betroffenen verabschiedete sich ein Teil der Stammkundschaft.

Die vollständige Studie können Sie sich auf der Webseite von Proofpoint kostenlos herunterladen.


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