Die Lizenz zum Sparen

Über die rechtlichen Aspekte beim Kauf und Verkauf gebrauchter Microsoft-Volumenlizenzen informiert Lukas Töpfer, Lizenzstratege des Software-Resellers VENDOSOFT. [...]

Stefan Gruber* ist ein kostenbewusster Mann. Der IT-Leiter einer mittelständischen Spedition aus der Steiermark kann gar nicht anders – schließlich hat er an fünf Standorten über 400 Computerarbeitsplätze mit Soft- und Hardware auszustatten. Da heißt es: Sparen, wo möglich und sinnvoll! Von gebrauchter Software hat er das erste Mal gehört, als der Europäische Gerichtshof den Handel mit gebrauchten Software-Lizenzen für zulässig erklärte. Das war 2012. Seither bezieht das Unternehmen einen beachtlichen Teil seiner Microsoft-Lizenzen vom Zweitmarkt.

Wenn man Gruber heute fragt, was ihn dazu bewogen hat, sich dem Thema zu öffnen, sagt er: „Ganz klar der Preis! Als ich damals von den Gerichtsurteilen las, habe ich kurz überschlagen, wieviel Geld wir allein bei den Office-Lizenzen sparen könnten, wenn wir sie gebraucht kauften.“
Es war mit knapp 50.000 Euro etwa die Hälfte der veranschlagten Ausgaben. Hinzu kamen Betriebssysteme und diverse Server mitsamt ihrer Zugriffslizenzen. „Das ist die Lizenz zum Sparen“, freut sich Gruber noch immer. „Neu ist einfach zu teuer.“

Zahlen zum Gebrauchtsoftware-Markt
Aktuellen Statistiken zufolge befürworten im deutschsprachigen Raum 68 Prozent der Unternehmen den Wiederverkauf von bereits genutzter Software. Etwa 40 Prozent aller Firmen, Behörden, sozialen Verbände und Systemhäuser nutzen diese Möglichkeit zum Sparen. Entweder, indem sie alte Lizenzen an Software-Reseller veräußern oder indem sie Software second-hand einkaufen.

Unsicherheit ist wohl der Hauptgrund für die Zurückhaltung der übrigen 60 Prozent. Anders ist kaum zu erklären, warum Gewerbetreibende freiwillig auf Einsparpotentiale von bis zu 70 Prozent bei der IT-Beschaffung verzichten.

Auch Stefan Gruber war zunächst vorsichtig – obwohl der Preis und die rechtlichen Fakten überzeugten. „Ich trage die Verantwortung dafür, dass unsere Firma herstellerkonform lizenziert ist.“ Die Sorge, mit gebrauchten Computerprogrammen nicht gut durch ein Microsoft-Audit zu kommen, ließ ihn zögern.

In der Fachpresse las er schließlich von VENDOSOFT und wandte sich an die Wiederverkäufer. Als Microsoft Gold Partner beraten hier zertifizierte Microsoft Licensing Professionals. Eine bessere Beratung kann sich Gruber kaum vorstellen. Auch überzeugten ihn die Lizenzstrategen mit der herstellerkonformen Handhabung des Lizenztransfers und Aufklärung über das geltende Recht.

Rechtsprechung zum Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen:

  • Als oberstes rechtssprechendes Organ der Europäischen Union hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) 2012 den Handel mit gebrauchten Computerprogrammen für rechtmäßig erklärt.
  • Der EuGH entschied zudem, dass der Software-Gebrauchthandel auch dann zulässig ist, wenn es sich um online heruntergeladene Software handelt.
  • Auch bei Volumenlizenzen und deren Aufsplittung ist das Urteil des EuGH anzuwenden.

Sicher durch das Audit
Mit einem seriösen Partner wie VENDOSOFT an seiner Seite verlor ein Hersteller-Audit den Schrecken für den IT-Leiter der mittelständischen Spedition. Er überzeugte die Geschäftsführung von den Vorteilen gebrauchter Software und fühlt sich damit seither bestens ausgestattet.

Lukas Töpfer, österreichischer Lizenzexperte bei VENDOSOFT bemerkt dazu: „Dass wir unseren mehr als 5000 Kunden überhaupt einmal bei einer Lizenzplausibilisierung zur Seite stehen müssen, ist die große Ausnahme. Und noch niemals hat sie Microsoft einem unserer Kunden verwehrt!“

Der Reseller stellt seinen Kunden sogar einen auf IT-Recht spezialisierten Anwalt zur Seite, der die Verhandlungen mit den Rechtsabteilungen bei Microsoft und Adobe übernehmen würde. Der kam allerdings noch nie zum Einsatz. Denn bei VENDOSOFT, das bestätigen dem Unternehmen unabhängige Wirtschaftsprüfer, werden alle rechtlichen Anforderungen an den Kauf und Verkauf gebrauchter Software erfüllt: Kunden erhalten mit jeder Bestellung Lieferschein, Rechnung und Installationsdatenträger. Wirtschaftsprüfer verifizieren die Rechtmäßigkeit der Lizenzen, deren ordnungsgemäßen Erwerb durch den Erstkäufer und bestätigen schließlich die Deinstallation beim Vorbesitzer.

Wie geht der Verkauf gebrauchter Firmenlizenzen?
Wollen IT-Verantwortliche brach liegende Microsoft-Lizenzen veräußern, gilt der urheberrechtliche Erschöpfungsgrundsatz. Demnach kann ein Software-Hersteller wie Microsoft nur beim ersten Verkauf eines Vervielfältigungsstückes seiner Software bestimmen, wie er dieses verbreitet. Danach erschöpfen sich seine Rechte an der Lizenz und es steht jedem Unternehmen frei, seine Softwarelizenzen wiederzuverkaufen. Voraussetzung ist, dass die eigenen Kopien gelöscht werden, damit der neue Besitzer sie bestimmungsgemäß nutzen kann. Der Hersteller muss über die Transaktion nicht einmal informiert werden. Rechtens ist zudem, ein Lizenzpaket mit einzelnen, voneinander unabhängigen Volumenlizenzen aufzuspalten.

„Fragen Sie uns, wenn Sie unsicher sind!“, ermuntert Lukas Töpfer. „Wir kennen die Rechtsgrundlagen für den Kauf und Verkauf von gebrauchter Software und die oft komplizierten Microsoft-Lizenzbestimmungen.“

Der direkte Draht ins Innsbrucker VENDOSOFT-Büro führt über
www.vendosoft.at | lukas.toepfer@vendosoft.at | Telefon: +43 664 433 62 33

*Name aus Datenschutzgründen geändert


Mehr Artikel

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*