Die Lizenz zum Sparen

Wie Unternehmen mit gebrauchter Software unnötige IT-Ausgaben vermeiden [...]

Gebrauchtes ist bekanntlich günstiger als Neuware. Das kennt der preisbewusste Kunde vom Gebrauchtwagen- oder Büchermarkt und kauft second-hand. Dass dies auch bei der IT-Beschaffung möglich ist, dafür sorgten 2012 und 2013 Gerichtsurteile des EuGH und BGH.

Seither ist es im Europäischen Wirtschaftsraum gestattet, nicht mehr benötigte Softwarelizenzen zu verkaufen bzw. den eigenen Lizenzbedarf durch gebrauchte Software zu decken.

Dies gilt für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmen, die sich Frage stellen, wie sie ihre Software trotz stetig steigender IT-Kosten aktuell halten können.

Wer bei Gebrauchtsoftware an die Schnäppchenangebote mancher Online-Portale denkt, dem sei an dieser Stelle zur Vorsicht geraten! Eine Windows 10 Professsional Lizenz für fünf Euro einzukaufen, wie sie kürzlich auf Ebay angeboten wurden, sollte stutzig machen. Hier hilft der Vergleich zur Autobranche: Wird ein quasi neuwertiger Wagen für einen Bruchteil seines Wertes angepriesen, ist ja auch Skepsis geboten. Kein Unternehmen kann es sich erlauben, möglicherweise illegal vertriebene Software einzusetzen. Denn die Gutgläubigkeit, dass es damit schon seine Richtigkeit haben wird, kann im Zweifelsfall zu Nachzahlungsforderungen durch den Hersteller führen.

Um dies zu vermeiden, wenden sich IT-Verantwortliche am besten an seriöse Gebrauchtsoftware-Händler. Diese zeichnen sich durch eine professionelle Lizenzberatung aus. Die Preise für aktuelle Computerprogramme liegen dann zwar nicht im einstelligen Eurobereich – das Einsparpotential ist mit 30 bis 70 Prozent im Vergleich zu Neuware dennoch enorm.

Einer der führenden Anbieter gebrauchter Software ist die VENDOSOFT GmbH. 2014 hat sie das Modell des Gebrauchtwagenhandels auf die IT übertragen und seitdem über 3.500 Firmenkunden mit Microsoft- und Adobe-Lizenzen aus zweiter Hand beliefert. Der Reseller ist Silver Microsoft Partner, alle beratenen Mitarbeiter sind Microsoft Licensing Professionals – eine Zertifizierung, die jährlich erneuert werden muss. Damit ist eine herstellerkonforme und Audit-sichere Lizenzberatung auf dem stets aktuellen lizenzrechtlichen Stand gewährleistet. Ein weiterer Vorteil: VENDOSOFT handelt neue und gebrauchte Software sowie Cloud-Produkte. Die Beratung erfolgt somit vor dem Hintergrund, die beste Lizenzierung für den Kunden zu finden. Das kann die neueste Version einer Software sein, die deutlich günstigere Alternative in Form gebrauchter Lizenzen oder hybride Lösungen.

Genügt gebrauchte Software allen Sicherheitsstandards?
Gebrauchte Software einzusetzen heißt nicht zwangsläufig alte Software einzusetzen. Im Gegenteil. Im VENDOSOFT-Shop sind bereits die neuesten Microsoft Server und Office-Produkte gebraucht verfügbar. Das ist möglich, weil der Reseller seine Lizenzen unter anderem von Unternehmen bezieht, die in die Cloud migrieren. Aufgrund vorheriger SA-Verträge werden dann 2019er Versionen mit Downgrade-Recht auf alle vorherigen Versionen frei.

Doch selbst ältere Computerprogramme sind gebraucht wie neu. Denn Software nutzt sich nicht ab. Ob eine Server-Lizenz schon drei, vier oder acht Jahre im Einsatz war, spielt für ihre Funktonalität keine Rolle. Je älter, desto günstiger ist sie – und bleibt damit aus Kostengründen attraktiv. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur der Produkt-Lebenszyklus. In der Regel beträgt er zehn Jahre. Das bedeutet, der Zweitkäufer erhält zehn Jahre lang dieselben Rechte, Updates und Sicherheits-Patches wie der ursprüngliche Besitzer. Noch ältere Versionen einzusetzen, deren Supportende erreicht oder überschritten ist, ist hingegen nicht ratsam. Allerdings gibt es auch hierfür Abnehmer. Beispielsweise dann, wenn Komplementär-Software hinzuprogrammiert wurde, die nicht auf neueren Updates laufen würde.

Ein Rechenbeispiel
Wie schon erwähnt, ist einer der Hauptgründe für den Kauf von Lizenzen aus zweiter Hand der Preis.

Um eine konkrete Vorstellung zu geben: Adobe Acrobat 11 erhalten Unternehmen bei VENDOSOFT gebraucht für 148 Euro, die MS Office 2016 Pro Plus Volumenlizenz für 188 Euro. Jeweils zzgl. Mehrwertsteuer, versteht sich.

Welches Einsparpotential second-hand Lizenzen bieten, macht die Grafik noch einmal deutlich: IT-Budgets reichen zwischen 40 und 70 Prozent weiter, wenn sie in gebrauchte Software investiert werden statt in dasselbe Produkt zum Neupreis.

Nutzen kann sie nahezu jedes Unternehmen. Denn tatsächlich kommen Adobe und Microsoft unabhängig von Firmengröße und Branche nahezu überall zum Einsatz.

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