DSGVO-konforme „Smart Spaces”

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras zeichnen LiDAR-Sensoren nur die Umrisse von Personen auf. Das macht den Einsatz auch aus DSGVO-Sicht risikolos. Mit seinen 3D-LiDAR-Sensoren und entsprechenden Echtzeit-Analysewerkzeugen hat Hitachi Vantara passende Lösungen für alle Einsatzszenarien im Angebot [...]

©Hitachi Vantara/ Gettyimages

Von Radar hat jeder schon einmal gehört, und sei es nur Im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeitsübertretung im Straßenverkehr. Sonar kennt man von U-Booten. Aber was ist eigentlich LiDAR? Im Grunde genommen messen alle drei Technologien Entfernungen, im Fall von Radar und Sonar handelt es sich um Funk- beziehungsweise Schallwellen, die von Gegenständen reflektiert werden. Bei LiDAR (Die Abkürzung steht für „Light Detection and Ranging”) um dasselbe Prinzip mit Licht. Im Fall von 3D-LiDAR produzieren Sensoren und Laser ein dreidimensionales Bild, eine sogenannte Heatmap, von Bewegungen eines Individuums oder Objektes und von Prozessen in Echtzeit. Laserstrahlen werden dabei von Personen und Objekten reflektiert und von einem extrem genauen Sensor aufgezeichnet.

Die Technologie wird bereits in autonomen Fahrzeugen eingesetzt oder von Drohnen zur geografischen Kartierung. Die möglichen Einsatzgebiete sind aber enorm vielfältig und da die Sensoren durch zahlreiche Innovationen in den vergangenen Jahren nicht nur erheblich leistungsfähiger, sondern auch gleichzeitig günstiger geworden sind, verwandelt LiDAR immer mehr Räume in „Smart Spaces”, etwa im Einzelhandel, auf Flughäfen, Veranstaltungsflächen, in Gebäudekomplexen oder Gesundheitseinrichtungen. Der Einsatz ist auch dort effektiv, wo Videoanalysen nur schwer möglich sind, etwa bei belebten Bereichen im Weitwinkelbereich in Ladenlokalen, an Haltestellen oder Bahnhöfen, in Aufzügen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Echtzeit-Alarme kann LiDAR die Distanz zwischen Objekten in „realtime” messen. Dies ermöglicht zahlreiche Anwendungen in der Praxis, zu nennen wären etwa Geschwindigkeitsmessungen, das Registrieren von Stürzen oder Notsituationen in der Pflege, Sicherheitsverstöße, unsicheres Verhalten oder Eindringen in verbotene Bereiche oder auch Sicherheitsabstände, etwa zwischen Roboterarmen und Arbeitern in der Produktion. In Kombination mit moderner Machine-Learning-Technik können die gewonnenen Daten wichtige Informationen für einen effizienteren Betrieb, mehr Sicherheit oder eine bessere Kundenerfahrung bringen.

©Hitachi Vantara

Überwachung: Ja – Identifizierung: Nein.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras, die mit sichtbarem Licht auch Details wie Farben und Gesichtszüge erfassen, zeichnen die Sensoren nur die Umrisse von Personen auf. Eine Personenidentifikation ist auf dieser technischen Basis praktisch ausgeschlossen. Das macht den Einsatz von LiDAR auch aus Sicht aktueller Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO zu einer risikolosen Anwendung und eröffnet eine ganze Reihe möglicher Einsatzszenarien, in denen Videoüberwachung oder -analyse nur sehr eingeschränkt möglich wäre, etwa in Krankenhäusern, Sanitäreinrichtungen oder Schulen. Auf dem Weg zu Smart Spaces oder Smart Operations ist LiDAR eine exzellente Datenquelle als Ergänzung für Video-Auswertungen, IoT-Sensoren, Geschäftsdaten aus ERP-Systemen und so weiter. Mit seinen kompakten 3D-LiDAR (TOF)-Sensoren und den entsprechenden Echtzeit-Analysewerkzeugen hat Hitachi Vantara die passende Lösung für all die genannten Einsatzszenarien im Angebot.

Mehr Informationen unter: https://www.hitachivantara.com/en-us/products/video-intelligence/devices/3d-lidar-sensor.html


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