Es gibt keinen Urlaub von der Cybersicherheit

Wohl niemand wollte dieses Jahr auf seinen Urlaub zu verzichten. Trotzdem haben viele Menschen ihr Mobile Office mit ihrer Freizeit verbunden und Firmen-Laptop und -Smartphone mit ans Meer oder in die Berge genommen. Trotz dieses Gefühls von Freiheit darf die Cybersicherheit nicht vergessen werden. [...]

Wer den Unternehmenslaptop mit nach draußen nimmt, muss sich bewusst sein, dass damit vertrauliche, oft sensible Daten gefährdet werden – nicht nur die des eigenen Unternehmens, sondern auch von Kunden oder Projektbeteiligten. Ein ungesichertes, verlorenes Firmengerät kann so zum ernsthaften Problem werden. Ebenso kann ein ungesichertes WLAN-Netzwerk dazu führen, dass Kriminelle sensible Daten abgreifen.

Doch statt diesem Problem mit Verboten zu begegnen, sollten Manager lieber dafür sorgen, dass die Geräte angemessen geschützt sind.

Angriffe auf Mobilgeräte
Zunächst sollten die Sicherheitsverfahren überprüft werden, die die Nutzung mobiler Geräte für geschäftliche Zwecke regeln. Cyberangriffe zielen immer häufiger auf unternehmenseigene Smartphones ab, auf denen Mitarbeiter auch private Anwendungen installieren können. Um sensible Daten zu schützen ist es sinnvoll, eine Lösung zur Trennung von privaten und geschäftlichen Daten zu implementieren. Ein gutes Unified Endpoint Management (UEM) ermöglicht es nativ, auf einem Smartphone zwei getrennte Profile für geschäftliche und private Nutzung einzurichten. Selbst wenn ein Mitarbeiter eine Anwendung herunterlädt, die infiziert ist, erhalten Cyberkriminelle keinen Zugriff auf vertrauliche Firmendaten.

Angriffe über ungeschützte Netzwerke
Die Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke stellt Admins vor große Herausforderungen: Für die Verwaltung und Absicherung der Geräte ist eine sichere Verbindung notwendig. User stellen aber nicht immer brav eine VPN-Verbindung zum Unternehmensserver her. Um diese Geräte dennoch regelmäßig per UEM zu verwalten, muss die Lösung über eine eigene, verschlüsselte Kommunikation mit dem Unternehmensserver verfügen. So steht für Updates die gesamte Uptime der Geräte zur Verfügung und nicht nur die unvorhersagbaren Gelegenheiten, bei denen sich die Mitarbeiter per VPN einwählen.

IT-Sicherheit mit unvorhersehbarer physischer Verfügbarkeit
Damit einher auch die Frage nach regelmäßigem physischem Zugang zu den Unternehmensgeräten. Administratoren brauchen eine UEM Lösung, die Endgeräte verwaltet, unabhängig davon ob sie nun lokal oder remote eingesetzt werden. Nur so wird gewährleistet, dass alle Geräte im Unternehmen auf demselben Softwarestand sind und Schwachstellen schnell geschlossen werden können. Eine integrierte Patch- und Update-Verwaltung härtet die Geräte gegen Angriffe. Das System scannt idealerweise alle Endpunkte auf Schwachstellen.

Veränderte Rahmenbedingungen
Unternehmen müssen sich von dem Gedanken verabschieden, jederzeit die physische Kontrolle über ihre Endgeräte zu haben. Daher ist es unerlässlich, dass IT-Abteilungen über ein wirksames Instrument zur Fernüberwachung und -verwaltung der Geräte im mobilen Einsatz verfügen. Die Nutzung von UEM hilft dabei, die IT-Infrastruktur abzusichern und das eigene Netzwerk auch weiterhin effizient zu verwalten.

Mehr Informationen dazu unter www.baramundi.com


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