„PortionSize“ zählt Kalorien per Foto-Analyse

Ernährungsforscher am LSU's Pennington Biomedical Research Center (PBRC) haben mit "PortionSize" eine App zur Messung der Kalorien eines Gerichts per Foto-Analyse entwickelt. [...]

Selbsteinschätzungen sind laut App-Entwicklern oft nicht zuverlässig und setzen viel zu tief an. (c) Unsplash

Die Anwendung analysiert Bilder von Speisen im Schnellverfahren und lässt die User sofort wissen, wie viel Kalorien sie nach dem Verzehr zu sich genommen haben werden. Die Wissenschaftler planen weitere Tests und ab 2021 drei Studien, die sich über drei Jahre erstrecken. Daran werden um die 150 Probanden teilnehmen. Die National Institutes of Health fördern die Versuchsreihen mit 1.8 Mio. Dollar.

Blitzschnell analysiert

Die PBCR-Wissenschaftler sowie App-Entwickler Corbyn Martin und John Apolzan sind aufgrund der bisherigen Erhebungen überzeugt von ihrem „vielversprechenden und nutzerfreundlichen Ansatz“. Die App ist zwar noch nicht kommerziell verfügbar, könnte sich aber rasch zur erfolgreichen Konkurrenz für gängige Kalorienzählverfahren mausern.

Den PBCR-Forschern zufolge sind dafür übliche Methoden, die auf Selbsteinschätzungen beruhen, nicht effektiv und erschweren eine fundierte Analyse. Ernährungstagebücher oder erinnerte Portionen seien unzuverlässige Größen. Oft würden Menschen die Menge an zugeführtem Essen unterschätzen. Erschwerend käme hinzu, dass sich Portionen in den vergangenen 20 Jahren vergrößert hätten und zu viel Kalorien enthielten. Demnach lag ein Cheeseburger vor 20 Jahren bei 333 Kalorien und ein Blaubeer-Muffin bei 210. Heutzutage hätten beide Produkte im Schnitt 500 bis 600 Kalorien.


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