UBIT: Certified Digital Consultants helfen KMU bei der Digitalisierung

Digitale Technologien sind Innovationstreiber und steigern die Flexibilität, Produktivität und Agilität von Unternehmen. Viele KMU benötigen die dafür jedoch Unterstützung von Experten. Hier setzen Österreichs „Certified Digital Consultants“ der Fortbildungsakademie incite des Fachverbands UBIT der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit ihrem Fachwissen an. [...]

Alfred Harl (Obmann UBIT), Christoph Kaiser und Melanie Noormann (UBIT-Akademie incite) bei der Verleihung des 500. CDC. (c) FV UBIT

„Mit ihrer Ausbildung und der internationalen Zertifizierung können die Digitalisierungsexperten und -expertinnen österreichischen KMUs und EPUs bei der digitalen Transformation tatkräftig unter die Arme greifen“, sagt Obmann Alfred Harl, Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie der WKÖ (UBIT). „Unsere ‚Certified Digital Consultants‘ erkennen Digitalisierungspotenzial, das sonst verloren geht. Solches Potenzial auszuschöpfen kann für viele Unternehmen überlebenswichtig sein“, führt Harl weiter aus.

„Notwendigkeit einer Qualifizierung muss sichtbar gemacht werden“
Christoph Kaiser aus Niederösterreich ist der 500. Absolvent des „Certified Digital Consultant (CDC)”-Kurses der UBIT-Akademie incite. CDCs sind Digitalisierungsexperten, die Betriebe unterstützen, die Chancen der Digitalisierung in den Bereichen Wertschöpfung, Unternehmensführung, Kundengewinnung und vielen weiteren zu erkennen und zu nutzen. Die Bedeutung, dafür auch kompetent ausgebildet zu werden, wird jedoch noch unterschätzt.

„Die Qualifizierungen und das Know-how, die Expertinnen und Experten wie ich haben, sind heutzutage wesentlich. Es muss sichtbar gemacht werden, wie notwendig Ausbildungsmöglichkeiten wie diese für unsere Wirtschaft sind“, so Kaiser. Der Fachverband UBIT setze sich laut Harl seit Jahren für ein flächendeckendes Fortbildungsangebot in den Bereich Unternehmensberatung und -führung, Digitalisierung und Unternehmensaufsicht ein.

Digitalisierung forcieren

Der Fachverband begrüßt auch die Entscheidung von Bundesministerin Margarte Schramböck das Förderungsprogramm KMU.DIGITAL fortzuführen. EU-weit befindet sich Österreich im Mittelfeld, was den Digitalisierungsgrad von Unternehmen betrifft – weitere drei Millionen Euro sollen in die Digitalisierung kleinerer und mittlerer Betriebe investiert werden. „Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung vorwärts, damit Österreich den digitalen Anschluss nicht verliert. Jetzt müssen diese Investitionen mit dem richtigen Wissen verknüpft werden“, so Harl.


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